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Segelschiff

Heute im Wyker Hafen hat angelegt:

Mehr darüber hier

Föhr on ice

In neun Wintern habe ich Urlaub auf Föhr gemacht. Bis auf einen, in welchem kurz ein wenig Schnee lag, waren alle relativ mild. Ich hab mir stets gewünscht, mal Eis auf der Nordsee zu sehen. Am 9. Januar waren die ersten kleinen Eisschöllchen zu sehen, inzwischen sieht man nur noch Eis, soweit das Auge reicht. Wäre es nicht sooooo kalt, ich wäre wohl den ganzen Tag am Strand und würde mir das ansehen.

Weniger idyllisch empfinden das allerdings derzeit die WDR und auch die Amrumer, die zurzeit nur noch einmal täglich per Fähre angefahren werden. Näheres dazu hier

Aloha

Über den neuen Slogan der Föhr Tourismus GmbH - „Friesische Karibik“ habe ich ja schon berichtet. Die derzeit erscheinen Anzeigen mit Weihnachtsgrüßen könnten eine Erklärung für diesen bieten: offenbar hat man Föhr und Karibik miteinander verwurschtelt, weil man gar keine Vorstellung hat, wo die Karibik überhaupt liegt.

Anders kann ich mir nicht erklären, was in diesen Anzeigen zu sehen ist: Schafe mit pinkfarbenen Blumenkränzen unter dem dem Gruß „Alo-ho-ho-hoa“.

Nichts gegen kreative Freiheit in der Werbung, aber Hawaii liegt weiter von der Karibik entfernt als Föhr von Hawaii und liegt unbestritten im Pazifischen Ozean, während das Karibische Meer zweifelsohne im Atlantischen Ozean zu finden ist.
Aber immerhin liegen beide auf der südlichen Erdhalbkugel.

Winter

Bilder mit Seltenheitswert, schneit es hier doch relativ selten und schon gar nicht solche Mengen an einem Tag.

Werbeslogan

Karibik.
Mir fallen dazu Liegestühle, Palmen, Korallenriffe, tropisches Klima, klares, strahlend blaues Wasser ein. Nichts davon hab ich je auf Föhr gesehen und dennoch hat eine Werbeagentur den Zuschlag bekommen, die den Slogan „Friesische Karibik“ kreiert hat. Gut, in der Werbung ist viel erlaubt, auch das Stilmittel des Oxymoron. Und ja, es gibt durchaus Gegenden in dieser Welt, die sich Begriffe überstülpen, um anziehender zu werden.
Aber braucht Föhr das? Wir liegen mitten im Nationalpark Wattenmeer, vor kurzem zum Weltnaturerbe der Unesco ernannt, werben aber nicht damit, sondern mit der Karibik?!?. Es ist nachvollziehbar, dass eine Agentur auf eine solche Idee kommt, eben dieser den Zuschlag zu geben, allerdings nicht. Angesichts der vielen Leserbriefe, die bis heute zu diesem Thema geschrieben werden (kein einziger ist positiv), bin ich mit dieser Meinung offensichtlich nicht alleine.

Immer noch windig

Wenig Platz für Strandspaziergänge, 2 Stunden vor eigentlichem Hochwassser

Deichspaziergänger sollten wasserfeste Kleidung tragen

Etwas windig heute

Leck und Lecker

„Lecker Mädchen in der Oberliga“ eine Überschrift auf der Lokalsportseite der Sylter Rundschau, von der ich finde, man hätte auch anders formulieren können. Allerdings soll es auch schon offizielle Reden gegeben haben, die mit „Liebe Leckerinnen und Lecker“ begannen.

Wie auch immer, neulich war ich in Leck. Umgesehen habe ich mich dabei nicht nach Lecker Mädchen oder Lecker Jungs (die auch schon auf den Sportseiten präsentiert wurden). Man nutzt das Wort „lecker“ allerdings doch schon häufiger als in anderen Orten. Ein Bespiel hier, wenngleich mir da andere Assoziationen einfallen:

Und auch so ingesamt habe ich doch andere Vorstellungen von lecker.

Beim Vermietungsangebot hat man sich das Wort dann auch verkniffen, es sind ja aber auch so Lecker Wohnungen.

Es ist schon beeindruckend, einen Doppeldecker über die Straße  der Insel fliegen zu sehen.

Die Antonov wurde gewartet und so war das bei Abreise startende Fluggerät etwas kleiner.

Mit Ruhe und Feuerwerk dazwischen, war dies allerdings zu verschmerzen,


zumal der Blick von oben genauso schön ist, wie diese Videos zeigen.

Von Flughäfen und Bussen

Berlin: die S-Bahn fährt nur mit einem Drittel ihrer Wagen, an U-Bahn-Steigen und Bushaltestellen stapeln sich die Leute, während das Taxigewerbe schon seit Jahren über schlechte Umsätze klagt.

Ein Problem, das auf Sylt nicht existiert, dort lässt man die Menschen nicht auf Busse warten, dort tut man aktiv etwas für das Taxigewerbe. Wer auf Sylt mit dem Flugzeug ankommt und zum Bahnhof möchte oder gar an einen anderen Ort auf der Insel, kann nicht mit dem Bus fahren, es fährt schlichtweg keiner zum Flughafen oder auch nur am Flughafen entlang. Bleibt der Fußweg oder eben die Taxe. Warum ein Flughafen (ein echter, kein Flugplatz) nicht verpflichtet wird, eine Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr zu gewährleisten, bleibt rätselhaft.


Wer also nicht wie diese Beiden umsonst auf den Bus warten möchte, dem empfehle ich den Weiterflug nach Föhr, inzwischen im Sommer als Linienflug mit der Antonov II möglich. Föhr hat zwar keinen Flughafen, nur einen Flugplatz, aber einen mit Busanbindung.

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